Lisa Hirmer

Rezension „Heimat muss man selber machen“ von Sina Trinkwalder

Die Autorin ist die Geschäftsführerin von „manomama“, einem Textilunternehmen, das Menschen eine zweite Chance gibt und viele soziale Zwecke unterstützt.
Frau Trinkwalder beschreibt nun ihre Ansichten wie eine Gesellschaft so funktionieren kann, dass Zusammenhalt und Rücksichtnahme wieder gelebt wird.
Sie hat tolle Ideen und kann diese wirklich gut begründen. Viele Gedanken regen an sich weiter damit zu beschäftigen und ihr Beispiel zeigt, dass es gelingen kann, sogar in der Wirtschaft.
Allerdings werde ich mit der Autorin leider nicht richtig warm. Vielleicht sind es nur Probleme bei den Formulierungen, aber sie klingt häufiger etwas abgehoben. Zusätzlich sind die Ideen sicher super, aber das muss ich nicht alle paar Seiten von ihr selbst lesen wie toll ihre eigenen Ideen sind. Außerdem klingt es oftmals so, dass man nur ihr Konzept 1:1 übernehmen müsste und alles würde funktionieren. Davon bin ich leider nicht ganz überzeugt und denke dass das etwas utopisch ist.

Im Gesamten finde ich ihre Ideen wirklich gut und anregend, auch für Einzelpersonen. Zu lesen wie der Umgang von Menschen untereinander wieder besser funktionieren kann macht Hoffnung! Jedoch musste ich mich manchmal etwas aufraffen das Buch weiterzulesen.

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