Lisa Hirmer

Rezension zu „So dunkel die Gier“ von Elaine Viets

Angela ist Todesermittlerin. Während eines neuen Auftrags überkommen sie extreme Kopfschmerzen. Nach einer Fehldiagnose der 6 Schlaganfälle folgen, liegt sie im Krankenhaus und kämpft darum wieder gesund zu werden. Währenddessen wird der Arzt der sie falsch diagnostiziert hat ermordet. Unter Verdacht gerät ausgerechnet der Chirurg der Angela das Leben gerettet hat. Ab sofort versucht sie den Mord aufzuklären und taucht dabei tief in die korrupten Machenschaften des Krankenhauses ein. Zugleich spielt ihre Kopfverletzung ihr immer wieder Streiche. Was ist wahr, was nicht und wer hat den Mord wirklich begangen?

Das Buch war interessant bis zur letzten Seite. Immerzu hat man mit Angela mitgefiebert. Toll dass sie so gute Freunde auf ihrer Seite hatte.
Da das Buch autobiographische Inhalte hatte, konnte die Autorin die gesamte Reha und die Gefühlswelt gut abbilden. Dadurch kam der Kriminalfall etwas zu kurz. Er wurde zwar gut in die Genesung eingebunden, aber die Spannung hat leider darunter gelitten.
Auch die zwei Fälle zu Beginn des Buches haben mich ein wenig gestört, da sie für den weiteren Verlauf nicht wirklich wichtig waren, allerdings wurde damit gut dargestellt was die Arbeit einer Todesermittlerin ist. Somit war das Buch zu Beginn recht langatmig.

Als Auftakt einer neuen Serie war das Buch gut um mehr über die Hintergründe der Protagonisten zu erfahren. Für einen Krimi hätte die Geschichte etwas mehr Spannung vertragen können.

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