Lisa Hirmer

Rezension zu „Clarctons Cakery“ von Melody Rose

Amelia kehrt nach 2 Jahren Studium zurück zu ihrer Familie und deren Cakery in Clarcton um ihrer Großmutter unter die Arme zu greifen. Während eines Schneesturms betritt Jeremiah die Cakery, da sein Auto liegen geblieben ist. Unterwegs zum wichtigsten Meeting seiner Karriere ist er gereizt und unfreundlich. Trotzdem bietet Amelias Großmutter ihm an bei ihnen zu bleiben bis der Schneesturm vorbei ist. Jeremiah, der von seinen Eltern nie geliebt wurde oder auch nur positive Worte erhalten hat, ist von der Liebe in der Familie fasziniert. Als der Schneesturm endet steht er vor einer schwierigen Entscheidung: Zurück in sein altes Leben oder sich in Clarcton ein neues aufbauen?

Die Geschichte ist in der Vorweihnachtszeit angesiedelt und wärmt das Herz. Manchmal ist sie etwas übertrieben und kitschig, dennoch hat sie oft beinahe philosophische Gedanken, wie ob Vermissen nicht durch Dankbarkeit geschieht.
Die einzelnen Kapitel sind jeweils abwechselnd zwischen Amelia und Jeremiah. Leider bleiben die Charaktere ein bisschen oberflächlich.
Trotzdem sind Amelia und ihre Familie unglaublich nette und liebevolle Charaktere, es macht Spaß von ihnen zu lesen. Jeremiah entwickelt sich während der Geschichte weiter und findet heraus, was für ihn im Leben wichtig ist. Alles immer unter dem Stern der Weihnacht und mit ganz viel Plätzchenduft.
Einzig das Ende war etwas abrupt und unrund.

Ein schönes Buch für die Vorweihnachtszeit!

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