Lisa Hirmer

Rezension zu „(K)ein Kuss unter dem Mistelzweig“ von Lili Eden

Seit ihrer Kindheit hassen sich Yuna und Tristan. Tristan ist ein Schnösel und behandelt Yuna von oben herab. Diese wehrt sich jedoch vehement, ist frech und bricht ihm schon mal die Nase.
Viele Jahre später, beide sind mittlerweile erwachsen, treffen sie sich an Weihnachten wieder. Und noch immer können sie sich noch nicht leiden. Jedes Jahr an Weihnachten sehen sie sich und über die Jahre beginnt sich etwas zu verändern. Und irgendwie können sie zwar nicht miteinander, aber bald auch nicht mehr ohne einander.

Das Buch spielt jedes Jahr an den Weihnachtsfeiertagen. Es gibt immer wiederkehrende Situationen, wodurch die Autorin einen schönen Rahmen bildet. Auch die Idee das Buch wirklich nur an diese wenigen Tagen im Jahr zu binden ist super. In der Zwischenzeit gibt sie ihren Charakteren viel Raum für Entwicklungen und jedes Weihnachten ist anders und man ist gespannt wie sich die Figuren im letzten Jahr verändert haben.
Die Entwicklung die Yuna und Tristan durchlaufen ist angenehm zu lesen.
Es werden die unterschiedlichen Kulturen von Yuna und Tristan immer wieder nebenbei eingeflochten. Das macht es irgendwie realitätsnaher.

Mir gefällt, dass Yuna so eine starke, humorvolle Frau ist. Sie gibt nicht klein bei, sondern weiß ganz genau was sie will. Und auch der Wandel von Tristans Männerbild ist toll gestaltet.

Die Geschichte ist zwar gut, doch war sie nicht der Hauptgrund für eine Leseempfehlung. Das Buch steht für starke, selbstbestimme Frauen und darum dass Menschen sich weiter entwickeln können. Der Humor macht es noch angenehmer zu lesen.

Ein Weihnachtsroman der ohne zu viel Kitsch auskommt und dabei noch wichtige Themen unterhaltsam anspricht. Weiter so!

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