Lisa Hirmer

Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen

Milch und Milchprodukte sollte man täglich zu sich nehmen. Sie enthalten gut verwertbares Eiweiß, Vitamin B2 und Calcium.

Der Verzehr von Fisch wird ein- bis zweimal pro Woche empfohlen. Seefisch ist gut zur Jodversorgung, Dieses wird für die Bildung der Schilddrüsenhormone benötigt. Fetter Fisch enthält wertvolle ungesättigte Fettsäuren, wie die Omega-3-Fettsäuren. Dadurch verringert er das Risiko für Schlaganfälle.
Fette Fische sind u.a. Lachs, Makrele, Hering, Forelle und Karpfen, Seefische sind z.B. Kabeljau und Rotbarsch.

Auf die Woche gerechnet sollte man je nach Kalorienbedarf maximal 300-600g Fleisch und Wurst essen. Fleisch bringt Eisen, Selen und Zink, allerdings enthält Wurst oft ungesunde Inhaltsstoffe wie z.B. Konservierungsmittel.
Tierische Lebensmittel enthalten Vitamin B12, welches in pflanzlichen Lebensmitteln kaum vorkommt. Möchte man sich ohne tierische Lebensmittel ernähren, muss man dieses Vitamin anders zuführen, z.B. in Tablettenform.
Zusätzlich unterscheidet man zwischen rotem & weißem Fleisch.
Rotes Fleisch bezeichnet das Fleisch von Rind, Schwein, Schaf, Lamm und Ziege, während mit weißem Fleisch Geflügel gemeint ist.
Man sollte sich bewusst sein, dass der Verzehr von rotem Fleisch und Wurst das Risiko für Darmkrebs steigert.

Eier haben zwar ihr Image in den letzten Jahren verbessern können, aber sollten trotzdem nur in Maßen verzehrt werden. Sie enthalten hochwertiges Eiweiß, sowieso einige weitere wichtige Nährstoffe, z.B. fettlösliche Vitamine.
Allerdings ist die Studienlage zum Verzehr von Eiern und daraus resultierenden Krankheiten noch widersprüchlich. Aus diesem Grund sollte man Eier sparsam genießen und als Ergänzung der Ernährung sehen.

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