Lisa Hirmer

Rezension zu „Als das Böse kam“ von Ivar Leon Menger

Das Böse ist näher, als du glaubst

Sie leben in völliger Isolation tief in den Wäldern einer kleinen Insel: Mutter, Vater und zwei heranwachsende Kinder in einer Blockhütte, das Festland ist in der Ferne kaum sichtbar. Die 16-jährige Juno und ihr Bruder verbringen die Zeit mit Fischfang, Kuchenbacken und sonntäglichen Gesellschaftsspielen. Und in ständiger Angst. Denn schon auf der anderen Uferseite lauert das Böse. Fremde können jederzeit auftauchen. Und die wollen Rache nehmen für etwas, das der Vater ihnen vor langer Zeit angetan haben soll. Die Fremden werden kommen, um die ganze Familie auszulöschen. Aus diesem Grund hat der Vater einen geheimen Schutzraum gegraben. Dort können sie sich sicher fühlen. Noch …

Zu Beginn hatte das Buch ein paar Längen. Als die Geschichte jedoch Fahrt aufgenommen hatte, fand ich sie sehr spannend. Den Grund, wieso die Familie auf der Insel lebt, konnte ich mir relativ frühzeitig denken, doch er war kurzweilig aufgearbeitet.
Juno und Boy sind nachvollziehbar, wobei es mich überrascht hat, wie aufgeweckt Juno trotz ihres abgeschotteten Lebens ist. Der Schluss hätte für meinen Geschmack noch ein wenig ausführlicher sein dürfen.

Trotzdem hat das Buch mich gut unterhalten.

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