Lisa Hirmer

Rezension von „Finde mich, wo der Regenbogen endet“ von Elli C. Carlson

Annis Mann kommt bei einem Unfall zu Tode. Er hinterlässt ihr hohe Schulden, wodurch sie das Hotel, welches ihrer Familie seit 100 Jahren gehört, verkaufen muss.
In dieser schweren Zeit sind ihre Schwester, ihre Mutter und ihr Kumpel Hauke immer für sie da und stehen ihr tatkräftig zur Seite. Eines Tages möchte der neue Hotelbesitzer Sten Anni wieder als Chefin, doch diese möchte nicht als Angestellte dort arbeiten. Aber irgendwie ist Sten sehr sympathisch und auch Hauke ist mehr für sie als nur ein Freund. Wie wird sich Annis Leben nach diesem schweren Schicksalsschlag entwickeln?

Mir gefallen die Figuren der Geschichte sehr gut. Die Geschichte handelt von starken Frauen, die trotz allen Widrigkeiten nicht aufgeben und immer weiter kämpfen. Die Charaktere sind vielseitig, reichen von den Teenie-Töchtern über die Mutter und diverse Randcharaktere.
Anni war als Charakter meist gut nachvollziehbar, jedoch manchmal aufgrund ihrer mangelnden Entscheidungsfreude etwas anstrengend zu lesen. Die restlichen Figuren besitzen für meinen Geschmack das ein oder andere Klischee zu viel, was jedoch nicht stört.

Die Dialoge des Buches sind okay, aber positiv hervorheben muss ich die Beschreibungen. Sie sind bildhaft und toll formuliert. Immer wieder gibt es auch eine Prise Humor, welche die Geschichte etwas auflockert. Dadurch war der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Leider hat mich das Buch passagenweise nicht ganz gefesselt.

Generell war das Buch eine angenehme Unterhaltungsliteratur mit einer schön gestalteten Liebesgeschichte.

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