Lisa Hirmer

Rezension zu „Sturm über dem Rheintal – Die verlorenen Söhne“ von Michael Erle

Deutschland, Ende des 21. Jahrhunderts – Die 16-jährige Etienne studiert in Freiburg Aeronautik. Obwohl in den unterirdischen Bunkern die unheilvolle Kraft des Großen Sturmes kaum spürbar ist, brodelt es in der Stadt unter dem Rheintal gewaltig. Die muslimischen Bürger rebellieren, weil ihnen seit Monaten kein einziges männliches Kind geboren wurde. Gerüchte über Vergiftungen, Verschwörungspläne und Fake-News machen die Runde.

Etienne, von Neugier getrieben, taucht in die turbulente Welt der Demonstranten und ihrer Widersacher ein und stößt auf weitere Rätsel. Auf einer Party lernt sie den attraktiven Sayid kennen, der ihr gehörig den Kopf verdreht – zu allem Überfluss scheint er auch noch mit all den merkwürdigen Vorgängen in Freiburg in Verbindung zu stehen. Um alle Puzzleteile zusammenzusetzen, setzt sich Etienne einem tödlichen Risiko aus.

Im Buch begleiten wir Etienne, die merkt, dass in Freiburg irgendetwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Die Geschichte ist inhaltlich wirklich gut gelungen und machte mir Spaß beim Lesen.
Mit den Charakteren und ihren amourösen Verwicklungen bin ich leider nicht richtig warm geworden, da war auch der Schreibstil nicht ganz mein Fall. Vielleicht bin ich dafür aber auch einfach schon zu alt 😀

Die einzelnen Handlungsstränge waren gut verknüpft und ergaben zum Schluss ein gutes Gesamtbild.
Generell steigerte sich die Spannung (allerdings etwas langsam) kontinuierlich bis zum Höhepunkt gegen Ende.

Als Fazit würde ich sagen, dass das Buch vom Schreibstil ehr für Teenies ist, aber es mich geschichtlich die meiste Zeit gut unterhalten hat.

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