Lisa Hirmer

Rezension zu „Sträters Gutenachtgeschichten“ von Torsten Sträter

Torsten Sträter hat ein dunkles Geheimnis: Jahre bevor er Deutschlands Bühnen mit seinem launigen Humor beschallte, trieb er in Internetforen sein Unwesen. Und übte sich in der ersten seiner Königsdisziplinen: Gruselgeschichten. Und alle waren begeistert. In seinem Buch zeigt der Meister des abseitigen Humors eindrucksvoll, dass das Grauen nicht nur auf verfallenen Friedhöfen oder fernen schottischen Schlössern wütet. Es kann uns ebenso ereilen in Altenheimen, auf Autobahnen oder gar im heimischen Wohnzimmer. Gruselig, schräg und schon mit dem ganz speziellen Sträter-Humor versehen, lassen diese Geschichten schmunzeln, erschauern und machen vor allem eins: Spaß.

Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, manche haben mir wirklich gut gefallen, andere waren ehr mittelmäßig. Generell haben sie mich aber gut unterhalten. Am Schreibstil merkt man, dass er gut mit Worten und Gefühlen umgehen kann und seinen ungewöhnlichen Humor merkt man auch in den Geschichten.

Man merkt natürlich dass die Geschichten schon älter sind, doch dafür fand ich das Vorwort sehr passend und unterhaltsam 🙂

Die Geschichten enthalten zwar Horror-Elemente, sind jedoch nicht so unheimlich. Spaß haben sie mir trotzdem gemacht.

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