Lisa Hirmer

Rezension zu „Das kleine Chalet in der Schweiz“ von Julie Caplin

Mina Campbell liebt leckeres Essen und gesellige Dinner mit Freunden. Kein Wunder, immerhin arbeitet sie in einer Testküche und probiert ständig neue Kreationen aus. Ein Rezept gegen Liebeskummer hat sie allerdings noch nicht gefunden.
Nun wurde Minas Herz erneut gebrochen, und sie packt kurzerhand die Koffer. Für eine Auszeit reist sie zu ihrer Patentante in die Schweiz, die dort ein entzückendes Ski-Chalet betreibt. Mina blüht auf. Vor allem die Schweizer Küche hat es ihr angetan: Fondue, Rösti und Kirschtorte – wer braucht da schon einen Mann, um glücklich zu sein? Wäre da nicht der charmante Luke, der Mina das verschneite Wallis von seiner romantischen Seite zeigt …

Ein Buch in dem es ganz viel um Schokolade und Käse geht? Auf jeden Fall!
Etwas Liebe und ein kleines Drama dazu? Jetzt, da es draußen kälter wird, völlig angebracht

Mit Mina konnte ich mir sehr schnell identifizieren. Sie liebt es anderen Leuten eine Freude zu bereiten, sie zu verwöhnen. Dabei ist ihr die Geselligkeit genauso wichtig wie das leckere Essen das sie kocht.
Sie genießt ihr Leben und das finde ich super.
Die anderen Charaktere waren zwar sympathisch, aber blieben sehr oberflächlich.
Wobei mir Minas Tante der liebste Charakter wurde. Sie kümmert sich so rührend um ihre Gäste! Ich mag auch die Intention dahinter. Da hat die Autorin wirklich etwas Tolles geschaffen!


Das erste Aufeinandertreffen von Mina und Luke gestaltet sich locker und unterhaltsam. Doch als Mina bei ihrer Tante im Chalet angekommen ist, bekommt das Buch einige Längen. Es ist zwar nie schlecht zu lesen, doch irgendwie plätschert es ziemlich lange dahin. Erst gegen Ende passiert wieder etwas. Dafür da dann um so mehr auf einmal. Es hätte dem Buch gut getan, wenn all diese Geschehnisse sich besser verteilt hätten.
Nebenbei ist Mina noch auf der Suche nach ihrer Bestimmung. Das hätte gerne etwas mehr Raum im Buch einnehmen dürfen.

Für lange Herbstabende ist das Buch in Ordnung. Wer gern Liebesromane liest, der wird auch hiermit zufrieden sein. Für mich war das Buch leider „nur“ okay.

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